Ilsefluss
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Bunter Hof Osterwieck
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Bismarckturm Osterwieck
Alte Tischlerei Wülperode
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Wanderwege im Huywald
Wanderwege im Huywald
Windpark
Windpark Druiberg
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Routen am Grünen Band

Naturerlebnis und Grenzerfahrungen

Routen am Grünen Band

Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze besteht ein fast 1400 km langer Geländestreifen, der seit dem Jahr des Mauerbaus 1961 teilweise unberührt geblieben ist. Als „Grünes Band“ wird die wertvolle Biotopkette mit Altagsfluren, Busch- und Waldflächen, Sümpfen und Heiden entlang dieser ehemaligen innerdeutschen Grenze bezeichnet. Das „Grüne Band“, mit 1393 Kilometern Gesamtlänge der größte Biotopverbund Deutschlands, ist das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt, das im November 1989 vom BUND mit engagierten Naturschützern aus der damaligen DDR ins Leben gerufen wurde.

Auch im nördlichen Harzvorland zwischen den Städten Wernigerode, Ilsenburg, Osterwieck, Bad Harzburg, Hornburg und Vienenburg schlängeln sich Themenrouten unterschiedlicher Länge für Wanderer und Radfahrer entlang des Grünen Bandes.

Naturerlebnisroute – Sagenhafte Aussichten um den Fallstein

Auf den Wegen der Region stößt man auf die Partnerstädte Osterwieck und Hornburg mit dazwischen liegenden Resten der ehemaligen Grenzanlagen, von denen derzeit der ehemalige Grenzturm bei Rhoden wieder zugänglich gemacht wird. Eingebettet in liebliche Landschaft führt der Weg mit nur geringen Steigungen durch liebliche Landschaft, streift dabei idyllische Naturschutzgebiete, steinerne Zeitzeugen und wertvolle Lebensräume. Und er überquert mehrfach das Grüne Band.

Ausgangsort: Osterwieck oder Hornburg
Länge: ca. 46 km
Schwierigkeitsgrad: ein Anstieg (150 Höhenmeter auf 4 km Länge) zum Fallstein hinauf, Strecke teils auf ehemaligem Kollonenweg ohne Schatten
Sehenswertes auf dem Weg: Bismarckturm Osterwieck, Fachwerkstädte Hornburg und Osterwieck, Rhodens ehemaliger DDR-Grenzturm
Kennzeichnung in aufgeführter Karte: blau

 

Grenzerfahrungen zwischen Ilse und Oker: Wasser am Grünen Band

Routen am Grünen Band

Zwischen den früheren Grenzflüssen Ilse und Oker, von Hornburg im Norden bis Ilsenburg im Süden, erstreckt sich im flachen bis leicht hügeligen Gelände des Harzvorlands eine rund 70 Kilometer lange Fahrradrundroute mit leichtem Schwierigkeitsgrad. Entlang des Grünen Bandes „erfährt“ man als Radler abwechslungsreiche Landschaft und ihre Geschichte. Die Tagestour verknüpft zahlreiche Kleinode: die Veckenstedter Teichlandschaft, den Schimmerwald an der früheren Grenze bei Stapelburg, Vienenburg mit dem ältesten noch erhaltenen Bahnhofsgebäude Deutschlands und das Klostergut Wöltingerode, die Kiesfluren des Okerbetts, das Landschaftsschutzgebiet am Fallstein, Osterwieck an der Straße der Romanik und der Deutschen Fachwerkstraße. Vienenburg, Schladen und Ilsenburg bieten sich als Ausgangspunkte bei der Anreise per Bahn an.

Wer von Osterwieck aus nur die Ilse abwärts radeln möchte, dem bietet sich die Möglichkeit bis Börßum zu fahren, von dort den Zug nach Vienenburg zu nehmen und dort nach Ilsenburg umzusteigen. Von Ilsenburg führt der Ilseradweg wieder bis Osterwieck. So lässt sich der Rundweg auf angenehme 35 km verkürzen.

Ausgangsort: Ilsenburg, Schladen, Hornburg oder Osterwieck
Länge: ca. 70 km
Schwierigkeitsgrad: leicht, entlang an Fließgewässern und Teichen auf Radwegen, (mögliche Abkürzung der Route von Wiedelah nach Osterwieck
Sehenswertes auf dem Weg: Ilsenburg (Teiche, Ilsefälle), Veckenstedter Teiche, Oker, Vienenburger See, Abbenrode (Nordharzort mit Mühlentradition), Fachwerkstädte Osterwieck und Hornburg
Kennzeichnung in aufgeführter Karte: rot