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Bismarckturm Osterwieck

Der Osterwiecker Bismarckturm ist einer von knapp 150 deutschlandweit erhaltenen Bismarcktürmen und steht auf dem Kirchberg nördlich von der Fachwerkstadt Osterwieck.

Der Turm, gebaut aus Kalkstein und Granit, hat eine Höhe von 19,25 m und wurde 1904 eingeweiht.  Das von Prof. Otto Raschendorf aus Berlin entworfene Bauwerk ist als Aussichtsturm mit Feuerschale konzipiert und hat einen quadratischen Grundriss.

Der Bismarckturm ging im Jahr 1906 in das Eigentum der Stadt Osterwieck über.  Im Jahr 1924 wurde nachträglich über dem Eingang ein bronzenes Bismarck-Relief angebracht.  1946 sollte der Turm abgerissen werden, um Baumaterial zu gewinnen.  Durch den Einsatz des Kommunalpolitikers Wilhelm Gresse gelang es, den Abriss zu verhindern.  Gresse überzeugte seine Parteikollegen in der SED, den „Friedensturm“ als Mahnmal gegen den Krieg zu erhalten.  Nach 1992 wurde der Turm mehrfach saniert und ist heute zugänglich.

Besonders reizvoll ist der Aufstieg zum Kirchberg über die 1,5 km lange Kastanienallee.  Wer die Steigung vermeiden möchte, erreicht den Bismarckturm zu Fuß sowohl von der Fallsteinklause als auch vom Waldhaus.

Den Osterwiecker Bismarckturm erkunden: